Naturwildpark Freisen

on

Sind heute ca. 40km in den Naturwildpark Freisen gefahren. Vielen Dank an Stefan, der mir letztens diesen Tipp gab. :-)

Das besondere an diesem Wildpark ist, dass es je nach Tieren keine Zäune gibt, oder anders gesagt, es gibt einzelne Areale, die durch Tore getrennt sind, aber als Besucher bewegt man sich je nach Tieren mitten unter ihnen. Hängebauchschweine, Rehe, alles kein Problem. Hirsche auch, sollte man übrigens nicht ärgern. Die Waschbären haben wohl gerade geschlafen und sind aufgestanden, als wir vorbeikamen. Entsprechend müde haben sie ausgesehen – Ähnlichkeiten zu Arbeitskollegen insbesondere Montag morgens sind rein zufällig! ;-)

Die Falknerei ist dabei besonders erwähnenswert, ebenso die Flugshow, die täglich um 15.30 stattfindet. Doch bei fliegenden Adlern oder auch bei der Gänsegeier-Dame, die immerhin 10 Kilo auf die Waage bringt, kommen meine fotografischen Fähigkeiten und die des AF-Systems der Kamera schon an ihre Grenzen. Daher sind einige Aktion-Aufnahmen unscharf, was der Situation aber nicht ihren Charme nimmt. Denn gerade das Weißkopfadler-Weibchen brachte sich erst einmal in Sicherheit und kam dann „zu Fuß“ zum Fischbecken, wo es aber trotz eines eher unfreiwilligen Bades keinen Fisch bekam. Den gab es dann vom Pfleger als Trostpreis.

Insgesamt würden wir diesen Wildpark als einen der bisher besten einstufen, die wir besucht haben. Gerade das offene Konzept und die wunderbare Möglichkeit, Tiere ohne Zäune zu fotografieren, ist eine herausragende Sache. Der Eintritt von 8 EU pro Person ist fair und Futter zum Anlocken der Tiere gibt es für einen Euro zusätzlich.

Leider haben wir den Fischotter verpasst, aber wir waren sicher nicht das letzte mal dort.

Ein paar Worte zur fotografischen Seite: bei dieser Art Fotografie muss man die Kröte schlucken und bekommt sehr schnell Fotos mit hohen ISO-Zahlen (viele jenseits von ISO 800, teils ISO 3200). Je höher die ISO-Zahl, desto verrauschter ist das Foto. Doch wie man sieht, stört das eigentlich kaum bis gar nicht. Natürlich, in der 1:1 Ansicht sieht man das Rauschen schon deutlich, doch für Präsentationen im Web wie für diesen Artikel oder ich würde sagen auch Prints bis 30x45cm dürften sich auch diese Fotos eignen. Man könnte auch sagen: ein Objektiv wie das Tamron 150-600mm heilt jegliche Angst vorm ISO-Rauschen (dazu habe ich in diesem Artikel mal etwas geschrieben).

Eine echte Hilfe war auch das neue Manfrotto Einbeinstativ (679B+234RC Neigekopf), das sich heute das erste mal bewährt hat.

Das war übrigens das erste mal überhaupt, dass ich so schnell eine 32GB-SD-Karte mit Fotos gefüllt habe, so dass ich inmitten der Flugshow die zweite Karte einlegen musste. Das hätte ich nicht gedacht. Insgesamt sind die aufgeführten Fotos eine Auswahl aus ca. 1.400 Fotos!

2 Kommentare

  1. Stefan W. sagt:

    Hi Tim

    die Elche hatten sich wohl ins hohe Gras verkrümelt oder?!

    Grüße

    Stefan

    1. Tim sagt:

      Ja, hatten außerdem schon einen leichten Lagerkoller. Aber die Rehe und Hirsche haben sich bis auf ein paar wenige Ausnahmen in den Schatten oder ins Schlammloch verkrochen. :)

Kommentare sind geschlossen.