Finkenrech (07.04.2016)

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Bin heute nach der Arbeit noch zum Finkenrech bei Dirmingen/Eppelborn gefahren um das neue Tamron 70-200mm f/2.8 VC USD zu testen. Dort angekommen sah ich allerdings die Sonne vom Park schwinden. Waren also nur noch Schattenaufnahmen möglich. Ein nettes Gespräch mit einem anderen Fotografen ließ die Sonne weiter sinken, aber das störte mich kaum.

Puh, das neue Tele ist schon wirklich ein Brocken (knapp 1,5kg). Ich werde wohl eine größere Fototasche brauchen. Aber einmal angeschraubt, stört das Gewicht und die Größe eigentlich nicht mehr. Dafür ist es schön leise, stellt unglaublich fix scharf (und trifft auch) und kein Tubus fährt aus, weder beim fokussieren noch beim ändern der Brennweite. Kurz: Haptik, Verarbeitung und Mechanik hervorragend.

Der Bildstabi erlaubt einen kleinen Wasserfall bei 1/30 und 200mm Brennweite fließend darzustellen, ohne dass alles drumherum unscharf werden würde – traumhaft! Die durchgängige Lichtstärke von 2.8 erzeugt wunderbare Unschärfe, die lediglich bei stark kontrastreichen bzw. farblich abwechslungsreichen Hintergründen zur Unruhe neigt.

Eines möchte ich besonders hervorheben: vor einem Tümpel befand sich ein wirklich zartes Pflänzchen (vielleicht auch nur Unkraut ;) und ich dachte mir noch, darauf kann das Objektiv sicher nicht scharfstellen. Doch, tat es. Und zwar zuverlässig und perfekt, ich musste nicht manuell nachhelfen. Sieht man auf dem Bild “AF-Test”.

Hier ein paar schöne Fotos vom heutigen Abend. Es sind Testfotos, daher ist der Bildaufbau vielleicht nicht immer der beste, dafür sind ein paar schöne dabei. In Lightroom wurden die Farben angepasst, das eine oder andere Foto beschnitten und begradigt und ein- oder zweimal konnte ich mir auch einen Verlaufs- bzw. Radialfilter nicht verkneifen.